Größe nach Abstand
Die Faustregel: Kantenlänge etwa ein Zehntel des Scanabstands. Einen Flyer in der Hand scannt man aus 20 bis 30 cm, dafür reichen 2,5 bis 3 cm. Ein Plakat, das man aus 2 m sieht, braucht rund 20 cm. Weitere Richtwerte stehen im Ratgeber zur QR-Code-Größe.
Position im Layout
Platziere den Code dort, wo der Blick am Ende landet: unten rechts auf dem Flyer, auf Augenhöhe beim Plakat. Halte Abstand zu Falzkanten und mindestens 5 mm zum Beschnitt, damit nichts angeschnitten wird.
Das richtige Dateiformat
Für den Druck eignen sich SVG, PDF oder EPS. Diese Vektorformate bleiben in jeder Größe gestochen scharf. PNG oder JPG nur verwenden, wenn die Druckerei es verlangt, dann mit mindestens 300 dpi in Endgröße.
Call-to-Action, die wirkt
Ein QR-Code ohne Erklärung wird seltener gescannt als einer mit Nutzenversprechen. Besser als „Scan mich“ sind konkrete Sätze wie „Jetzt Termin buchen“, „Gutschein sichern“ oder „Programm ansehen“. Ein Rahmen oder Pfeil lenkt zusätzlich den Blick.
Scans messen mit dynamischem Code
Wer wissen will, ob sich die Verteilaktion gelohnt hat, nutzt einen dynamischen Code mit Statistik. Er zählt die Aufrufe und lässt sich nach dem Druck auf ein neues Ziel umstellen. Für Vergleiche bekommt jedes Verteilgebiet oder Motiv einen eigenen Code. Mehr dazu unter statisch oder dynamisch.
Logo und Farben
Ein Logo in der Mitte macht den Code wiedererkennbar und weckt Vertrauen. Es sollte nicht mehr als etwa ein Fünftel der Fläche bedecken. Wie das sicher klappt, zeigt die Seite QR-Code mit Logo.
Häufige Fragen
Wie klein darf ein QR-Code auf einem Flyer sein?
Unter 2 × 2 cm wird es für viele Kameras schwierig, vor allem bei langen Links. 2,5 bis 3 cm sind ein sicherer Wert für Flyer, die man in der Hand hält.
Welches Dateiformat will die Druckerei?
Meist ein druckfähiges PDF oder eine Vektordatei. QR-Lizard exportiert SVG, PDF und EPS, die sich in gängigen Layoutprogrammen verlustfrei skalieren lassen.
Kann ich sehen, wie oft mein Flyer gescannt wurde?
Mit einem statischen Code nicht, weil der Scan direkt zum Ziel führt. Ein dynamischer Code zählt die Aufrufe über seine Weiterleitung. Alternativ hängst du Kampagnen-Parameter an den Link und wertest sie in deiner Webanalyse aus.
Darf der Code farbig sein?
Ja, solange er deutlich dunkler ist als der Hintergrund. Helle Codes auf dunklem Grund lesen nicht alle Scanner zuverlässig. Prüfe die Farbwahl mit dem Scan-Check und einem Probedruck.