Wie groß muss ein QR-Code beim Drucken sein?
Die passende Größe richtet sich vor allem nach Scanabstand, Datenmenge und Druckqualität.
Praktische Richtwerte
- Visitenkarte: möglichst nicht kleiner als etwa 20 × 20 mm und mit echtem Ausdruck testen.
- Flyer oder Speisekarte: häufig sind 25 bis 35 mm angenehm zu scannen.
- Plakat: Als einfache Näherung sollte die Seitenlänge ungefähr ein Zehntel des erwarteten Scanabstands betragen.
Das sind Startwerte, keine Garantie. Lange Inhalte, starke Gestaltung oder schwieriges Licht können einen größeren Code erfordern.
Die Ruhezone freihalten
Rund um den QR-Code muss ein gleichmäßiger freier Rand bleiben. Texte, Rahmen oder Bilder dürfen nicht in diese Ruhezone hineinragen. Ein dunkler Code auf hellem Untergrund bietet meist den zuverlässigsten Kontrast.
SVG für flexible Druckgrößen
SVG lässt sich ohne Qualitätsverlust skalieren und eignet sich deshalb besonders für Layoutprogramme und große Druckflächen. PNG funktioniert ebenfalls, sollte aber in ausreichender Pixelgröße exportiert und nicht nachträglich stark vergrößert werden.
Vor dem Druck testen
- Drucke einen Prototyp in Originalgröße.
- Teste ihn mit mehreren Smartphones und aus dem geplanten Abstand.
- Prüfe ihn bei hellem und schwachem Licht.
- Teste auch die fertige Datei nach dem Einbau ins Layout.
QR-Code gestalten →